Name: Operation Walküre – Das Stauffenberg Attentat
Erscheinungsjahr: 2008
Länge: 120 min
Originalsprache: Deutsch, Englisch
Besetzung: Tom Cruise (Claus von Stauffenberg), Kenneth Branagh (Henning von Tresckow), Bill Nighy (Friedrich Olbricht), Tom Wilkinson (Friedrich Fromm), Carice van Houten (Nina von Staufenberg), Thomas Kretschmann (Otto Ernst Remer), Terence Stamp (Ludwig Beck), Eddie Izzard (Erich Fellgiebel), Jamie Parker (Werner von Häften), Christian Berkel (Mertz von Quirnheim)
Handlung: Die Planung und Ausführung des Attentats auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 gehört zu den packendsten Episoden des deutschen Wiederstandes. Nachdem Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg erkennt, dass die politischen Entscheidungen der nationalzozialistischen Regierung Deutschland unvermeidlich ins Verderben stürzen, schließt er sich der Widerstandsbewegung an. Unter seiner Beteiligung entsteht ein brillanter Plan: Operation Walküre – Die Aufstellung einer Schatten-Regierung, die Hitler nach dessen Tod legitim ersetzen soll. Doch das Schicksal und die Umstände bringen Stauffenberg in eine riskante Lage. ER muss nicht nur den Putsch leiten um die Kontrolle über die Regierung zu erlangen… Er selbst muss Hitler töten.
Fazit: „Operation Walküre – Das Stauffenberg Attentat“ ist meiner Meinung nach ein gelungener Film, den ich auch weiter empfehlen würde. Es gibt zahlreiche Kritiken über den Film, dass er nicht der Wahrheit entspricht. Zum Beispiel das es nicht Henning von Tresckow, sondern sein Adjutant Fabian von Schlabrendorff war, der die Likörflaschen mit der in Hitlers Flugzeug geschmuggelten, aber nicht explodierten Bombe im März 1943 in einer riskanten Aktion zurückholte. Oder das die Darstellung der beiden mitverschworenen Generäle Friedrich Olbricht und Erich Fellgiebel nichts anderes als Verleumdung Verstorbener ist. Beide bezahlten mit dem Leben für ihren mutigen Widerstand; in „Operation Walküre“ erscheinen sie als windelweiche Gesellen. Auch die Schlüsselszene des Films ist rein fiktiv. Zwar war Stauffenberg tatsächlich am 7. Juni 1944 auf Hitlers Berghof, um an der Lagebesprechung teilzunehmen. Doch hat der „Führer“ bei dieser Gelegenheit nicht die Einsatzpläne des Ersatzheeres unterzeichnet. Dies sind lauter Kritikpunkte, bei denen man sieht wo der Film von der wirklichen Geschichte abweicht und rein fiktive Szenen einfließen. Doch soll man einen Kinofilm (Hollywoodfilm) der auf einer waren Geschichte BASIERT wirklich daran beurteilen ob er gut oder schlecht ist, wenn man ihn mit der waren Geschichte vergleicht? Ich finde ja des es hier bei nicht darum geht, etwas Geschichtliches zu Lernen sondern um Unterhaltung. Man geht doch nicht ins Kino um etwas zu lernen, sondern um unterhalten zu werden. Der Film ist wird ja auch nicht direkt als Historienfilm verkauft, sondern als Thriller. Außerdem auch wenn ein Film noch so von der waren Geschichte abweicht, so kann man doch zumindest einen groben Überblick über die verschiedenen Vorfälle bekommen. Also mir hat der Film ziemlich gut gefallen und mir ist es auch egal das der Film nicht ganz der Wirklichkeit entspricht.